Mit einem Bilderrückblick auf den Oktober gibt die Stadtpolizei Zürich einen Einblick in einen besonderen Besuch ihrer Bikepolice.
Auf der offenen Rennbahn in Oerlikon trafen Angehörige der Veloeinheit auf das Radsport-Nachwuchstalent Selina Witzig. Die Bilder zeigen die Begegnung auf der traditionsreichen Anlage, zwei Polizisten auf ihren Dienstvelos und das gemeinsame Erinnerungsfoto.
Gemeinsame Begeisterung für das Velo
Der Besuch brachte zwei unterschiedliche Bereiche des Velofahrens zusammen: den polizeilichen Einsatz auf zwei Rädern und den sportlichen Nachwuchs auf der Rennbahn.
Die Stadtpolizei Zürich bedankt sich in ihrem Facebook-Beitrag ausdrücklich für den Austausch mit Selina Witzig.
Historische Rennbahn als Kulisse
Die Offene Rennbahn Oerlikon gehört zu den traditionsreichsten Radsportanlagen der Schweiz. Sie wurde 1912 eröffnet und wird bis heute für den Bahnradsport genutzt.
Mit ihrer steilen Betonbahn und der langen Radsportgeschichte bietet sie einen besonderen Rahmen für die Begegnung zwischen der Bikepolice und dem Nachwuchstalent.
Polizei.news informiert | Radsportgeschichte und Bikepolice
Offene Rennbahn Oerlikon: Sechs spannende Fakten über eine historische Sportanlage
Die offene Rennbahn Oerlikon ist weit mehr als eine Trainingsstätte für Radsportlerinnen und Radsportler. Die über hundertjährige Anlage prägt die Schweizer Radsportgeschichte und gehört zu den bedeutenden Sportbauten Zürichs.
1. Eröffnung im Jahr 1912
Die offene Rennbahn wurde am 25. August 1912 eröffnet. Damit gehört sie zu den ältesten noch betriebenen Sportanlagen der Schweiz. Sie entstand als Nachfolgerin der früheren Radrennbahn in der Hardau.
2. Eine Runde misst 333,3 Meter
Die Bahn besitzt eine Länge von 333,3 Metern. Drei Runden ergeben damit ungefähr einen Kilometer. Das Oval bietet besondere Bedingungen für den Bahnradsport.
3. Spektakuläre Steilwandkurven
Die Kurven erreichen eine Neigung von rund 44,5 Grad. Diese besondere Bauweise ermöglicht hohe Geschwindigkeiten, verlangt von den Sportlerinnen und Sportlern aber Erfahrung, eine sichere Fahrtechnik und geeignete Ausrüstung.
4. Architektur unter Denkmalschutz
Die Eisenbetonkonstruktion ist ein wichtiges Zeugnis der frühen Schweizer Sportarchitektur. Die Anlage steht unter kantonalem Denkmalschutz und wurde in mehreren Etappen saniert.
5. Schauplatz grosser Radsportereignisse
Auf der Rennbahn fanden im Laufe ihrer Geschichte internationale Meisterschaften und zahlreiche weitere Radsportveranstaltungen statt. Auch heute werden dort Rennen durchgeführt und Nachwuchstalente gefördert.
6. Ein Ort für Begegnungen
Die Anlage dient nicht ausschliesslich dem Wettkampfsport. Sie ist auch ein Begegnungsort für Radsportbegeisterte, Nachwuchsfahrerinnen und Nachwuchsfahrer sowie weitere Besuchergruppen. Der Besuch der Bikepolice verdeutlicht diese vielseitige Nutzung.
Gut zu wissen: Die offene Rennbahn Oerlikon befindet sich an der Thurgauerstrasse 2 in Zürich-Oerlikon. Für die Durchführung von Rennen und Veranstaltungen spielt das Wetter eine wichtige Rolle, da die Anlage nicht überdacht ist.
Praktischer Tipp: Wer den Bahnradsport kennenlernen möchte, kann sich auf der offiziellen Website über Veranstaltungen und Besuchsmöglichkeiten informieren. Vor einem Besuch empfiehlt es sich, die aktuellen Hinweise zum Rennbetrieb zu prüfen.