Reh plötzlich auf der Fahrbahn – Polizei warnt vor Wildunfällen in der Dämmerung

(Kanton Zug ZG). Besonders in der Dämmerung und in Waldgebieten ist erhöhte Aufmerksamkeit wegen Wildwechsel gefragt.

Mit angepasster Geschwindigkeit und vorausschauender Fahrweise lässt sich das Risiko eines Wildunfalls deutlich reduzieren.

Das Wichtigste auf einen Blick

    • Gefahr: Wildtiere können plötzlich auf der Fahrbahn stehen
    • Besonders kritisch: Dämmerung und Waldgebiete
  • Vorbeugung: Geschwindigkeit anpassen und vorausschauend fahren
  • Nach einer Kollision: Wildunfälle müssen der Polizei gemeldet werden
  • Notruf: Polizei über 117 verständigen

Plötzlich steht ein Reh auf der Fahrbahn und dann zählt jede Sekunde.

Besonders in der Dämmerung und in Waldgebieten ist deshalb erhöhte Aufmerksamkeit gefragt. Mit angepasster Geschwindigkeit und vorausschauender Fahrweise lässt sich das Risiko eines Wildunfalls deutlich reduzieren.



Wichtig: Wildunfälle sind meldepflichtig. Im Ereignisfall ist die Polizei über die Notrufnummer 117 zu verständigen.

Die Zuger Polizei wünscht allen Verkehrsteilnehmenden eine gute und sichere Fahrt.


Polizei.news informiert

🦌 Reh am Strassenrand – so reagieren Sie richtig

Taucht ein Wildtier auf, sofort die Geschwindigkeit reduzieren, das Lenkrad sicher festhalten und die Fahrspur beibehalten. Riskante Ausweichmanöver können gefährlicher sein als ein kontrolliertes Bremsmanöver.

Fernlicht abblenden und mit weiteren Tieren rechnen: Besonders Rehe und Hirsche sind häufig nicht allein unterwegs. Kurze Hupsignale können helfen, ein Tier von der Fahrbahn zu vertreiben.

Kommt es zur Kollision, Warnblinker einschalten, die Unfallstelle sichern und die Polizei über 117 informieren. Verletzte oder tote Wildtiere nicht anfassen und ihnen nicht folgen. Die Polizei verständigt die zuständigen Fachpersonen der Wildhut oder Jagdaufsicht.


 

Quelle: Zuger Polizei / Polizei.news
Bildquelle: Symbolbild © ElementalImaging/iStock.com

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