Flammen greifen auf Dachstock über: Drei Menschen nach Grossbrand in Notunterkunft

(Rüti ZH). Am Dienstagabend (27.10.2026) ist es in einer Wohnung in Rüti zu einem Brand gekommen, der sich auf den Dachstock des Mehrfamilienhauses ausbreitete.

Verletzt wurde niemand.

Polizei.news | Täglich aktuell
Das Wichtigste auf einen Blick

  • Ort: Mehrfamilienhaus in Rüti, Kanton Zürich.
  • Datum: Dienstag, 27. Oktober 2026.
  • Alarmzeit: 23.12 Uhr.
  • Brandherd: Wohnung im dritten Stock.
  • Brandausbreitung: Die Flammen griffen auf den Dachstock über.
  • Bewohner: Alle Personen konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen.
  • Sachschaden: Mehrere hunderttausend Franken.
  • Wohnung: Die Brandwohnung ist nicht mehr bewohnbar.
  • Notunterkunft: Drei Personen wurden durch die Gemeinde untergebracht.
  • Einsatzkräfte: Feuerwehr Rüti und Rettungsdienst Regio 144.

Mehrere Bewohner mussten in eine Notunterkunft ziehen.

Feuer greift von Wohnung auf Dachstock über

Gegen 23 Uhr brach in einer Wohnung im 3. Stock eines Mehrfamilienhauses ein Feuer aus. Die Bewohner konnten sich allesamt rechtzeitig in Sicherheit bringen und blieben unverletzt. Beim Eintreffen der Feuerwehr Rüti hatten die Flammen bereits auf den Dachstock übergegriffen. Die Feuerwehr löschte den Brand, der einen Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken verursachte.






Drei Personen benötigen eine Notunterkunft

Die Brandwohnung ist aufgrund der Beschädigungen nicht mehr bewohnbar. Drei Personen mussten durch die Gemeinde Rüti in einer Notunterkunft untergebracht werden. Der Rettungsdienst Regio 144 stand für die notfallmedizinische Betreuung der betroffenen Personen im Einsatz.

 

Quelle: Kantonspolizei Zürich / Feuerwehr Rüti
Bildquelle: Kantonspolizei Zürich


Polizei.news informiert | Brandschutz im Mehrfamilienhaus

Wenn es nachts brennt: Drei Regeln, die im Mehrfamilienhaus Leben retten können

Brände in Wohngebäuden können sich rasch ausbreiten. Besonders gefährlich ist der entstehende Rauch, der Fluchtwege versperren und bereits nach kurzer Zeit lebensbedrohlich werden kann. Wer sein Zuhause vorbereitet und die wichtigsten Verhaltensregeln kennt, kann im Ernstfall wertvolle Zeit gewinnen.

1. Rauchmelder installieren und regelmässig kontrollieren

Rauchmelder warnen frühzeitig vor einem Brand und sind besonders nachts hilfreich, wenn Bewohnerinnen und Bewohner schlafen. Empfehlenswerte Standorte sind Schlafräume, Kinderzimmer und Fluchtwege innerhalb der Wohnung. Die Geräte sollten gemäss Herstellerangaben montiert und regelmässig mit der Prüftaste kontrolliert werden. Ersetzen Sie Batterien und Rauchmelder entsprechend den Wartungsvorgaben.

2. Treppenhäuser und Fluchtwege freihalten

Gemeinsame Korridore, Treppenhäuser und Ausgänge müssen jederzeit frei zugänglich sein. Kinderwagen, Velos, Möbel oder Kartons können die Flucht erschweren und bei einem Brand zusätzliche Gefahren schaffen. Lernen Sie die Fluchtwege Ihres Gebäudes kennen und vereinbaren Sie mit Ihrer Familie einen Treffpunkt im Freien. Benutzen Sie bei einem Brand keinen Lift.

3. Bei Feuer richtig handeln: Alarmieren, Retten, Löschen

Alarmieren Sie sofort die Feuerwehr unter der Notrufnummer 118. Bringen Sie sich und andere gefährdete Personen über einen sicheren Fluchtweg in Sicherheit. Schliessen Sie Türen, sofern dies gefahrlos möglich ist, um die Rauchausbreitung zu begrenzen. Versuchen Sie nur dann selbst zu löschen, wenn es sich um einen kleinen Entstehungsbrand handelt und Sie sich dabei nicht gefährden. Kehren Sie niemals in ein brennendes Gebäude zurück, um Gegenstände zu holen.

Gut zu wissen: Ist das Treppenhaus bereits stark verraucht, darf es nicht als Fluchtweg benutzt werden. Bleiben Sie in einem möglichst sicheren Raum, schliessen Sie die Tür und verständigen Sie die Feuerwehr unter 118. Teilen Sie Ihren genauen Aufenthaltsort mit und machen Sie sich nach Möglichkeit am Fenster oder auf dem Balkon bemerkbar, ohne sich zusätzlich zu gefährden.

Besonders wichtig in der Nacht: Legen Sie Mobiltelefon, Wohnungsschlüssel und gegebenenfalls notwendige Medikamente an einem gut erreichbaren Ort bereit. Besprechen Sie mit Kindern, älteren Angehörigen und Personen mit eingeschränkter Mobilität, wie sie bei einem Brand Hilfe erhalten können.

Praktischer Tipp: Nehmen Sie sich einmal jährlich Zeit für einen Brandschutz-Check: Funktionieren die Rauchmelder? Sind alle Fluchtwege frei? Wissen alle Haushaltsmitglieder, wie die Feuerwehr alarmiert wird und wo der gemeinsame Treffpunkt liegt?


 

Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion

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