Heftiger Aufprall beim Wenden: Senior (87) fährt rückwärts ins Garagentor

(Baden AG). Am Montagabend, 26. Oktober 2026, kam es auf einem Parkplatz in Baden zu einem Selbstunfall. Ein 87-jähriger Automobilist verlor beim Wenden die Kontrolle über seinen Peugeot und prallte rückwärts gegen ein Garagentor. Dabei dürfte er Brems- und Gaspedal verwechselt haben.

Der Selbstunfall ereignete sich kurz vor 19.30 Uhr auf einem Parkplatz am Kornfeldweg in Baden.

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Das Wichtigste auf einen Blick
  • Was: Selbstunfall beim Wenden auf einem Parkplatz.
  • Wann: Montag, 26. Oktober 2026, kurz vor 19.30 Uhr.
  • Wo: Kornfeldweg in Baden.
  • Lenker: 87-jähriger Automobilist mit einem Peugeot.
  • Unfallhergang: Der Wagen prallte rückwärts gegen ein Garagentor. Vermutlich wurden Gas- und Bremspedal verwechselt.
  • Sachschaden: Beschädigt wurden der Peugeot, das Garagentor und ein Wasserhahn.
  • Folge: Wasser trat aus dem beschädigten Wasserhahn aus.
  • Massnahme: Vorläufiger Führerausweisentzug zuhanden des Strassenverkehrsamts.

Ein 87-jähriger Automobilist verlor beim Wenden die Kontrolle über seinen Peugeot und prallte rückwärts gegen ein Garagentor.

Dabei wurde auch ein Wasserhahn beschädigt, sodass Wasser austrat.



Der Lenker dürfte Brems- und Gaspedal verwechselt haben.

Am Fahrzeug sowie am Garagentor und am Wasserhahn entstand Sachschaden.

Die Kantonspolizei Aargau nahm dem Unfallverursacher den Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamts vorläufig ab.

 

Quelle: Kantonspolizei Aargau
Bildquelle: Kantonspolizei Aargau


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Sicher Auto fahren im Alter: Wann ein freiwilliger Fahr-Check sinnvoll ist

Mobilität bedeutet für viele ältere Menschen Selbstständigkeit und Lebensqualität. Mit zunehmendem Alter können sich allerdings Sehvermögen, Reaktionsfähigkeit und die körperliche Beweglichkeit verändern. Das muss nicht automatisch bedeuten, dass jemand nicht mehr sicher Auto fahren kann. Entscheidend ist die individuelle Fahrfähigkeit.

1. Regelmässig prüfen, ob die Bedienung noch sicher gelingt

Sicheres Autofahren verlangt, dass Lenkrad, Pedale und Bedienelemente jederzeit zuverlässig bedient werden können. Dazu gehören eine ausreichende Beweglichkeit der Beine, eine gute Sitzposition und die Fähigkeit, Verkehrssituationen richtig einzuschätzen.

Wer bemerkt, dass ihm das Rangieren, Rückwärtsfahren oder schnelle Reagieren zunehmend schwerfällt, sollte diese Veränderungen ernst nehmen.

Praktischer Tipp: Eine freiwillige Kontrollfahrt mit einer qualifizierten Fahrlehrperson kann helfen, die eigenen Fähigkeiten realistisch einzuschätzen. Dabei lassen sich auch ungünstige Gewohnheiten und mögliche Schwierigkeiten mit einem neuen Fahrzeug erkennen.

2. Medizinische Kontrollen: Was gilt in der Schweiz?

In der Schweiz müssen sich Inhaberinnen und Inhaber eines gewöhnlichen Führerausweises ab dem vollendeten 75. Altersjahr regelmässig einer verkehrsmedizinischen Untersuchung unterziehen.

Die Untersuchung findet grundsätzlich alle zwei Jahre statt. Dabei wird unter anderem abgeklärt, ob die medizinischen Mindestanforderungen zum sicheren Führen eines Motorfahrzeugs erfüllt sind.

Das Lebensalter allein ist kein ausreichender Massstab für die Fahrfähigkeit. Auch jüngere Menschen können aus gesundheitlichen Gründen fahrungeeignet sein, während zahlreiche ältere Menschen weiterhin sicher fahren.

Wichtig: Wer gesundheitliche Veränderungen bemerkt, die das Autofahren beeinträchtigen könnten, sollte nicht bis zur nächsten obligatorischen Untersuchung warten, sondern frühzeitig ärztlichen Rat einholen.

3. Fahrassistenzsysteme helfen – haben aber Grenzen

Moderne Fahrzeuge verfügen häufig über Parksensoren, Rückfahrkameras und automatische Notbremsfunktionen. Solche Systeme können das Fahren erleichtern und bestimmte Gefahren früher erkennbar machen.

Sie ersetzen jedoch weder die Aufmerksamkeit noch die korrekte Bedienung des Fahrzeugs. Insbesondere beim Rangieren muss die fahrende Person jederzeit die Kontrolle behalten.

Praktischer Tipp: Lassen Sie sich bei einem Fahrzeugwechsel die vorhandenen Assistenzsysteme ausführlich erklären. Üben Sie deren Bedienung zunächst an einem übersichtlichen und sicheren Ort.

Gut zu wissen: Selbstständigkeit und Fahrsicherheit schliessen sich nicht aus

Wer sich beim Autofahren unsicher fühlt, muss nicht sofort auf jede Form der Mobilität verzichten. Häufig helfen bereits eine freiwillige Fahrberatung, eine Anpassung der Fahrgewohnheiten oder eine bewusstere Routenplanung.

Wer beispielsweise bei Dunkelheit, dichtem Verkehr oder auf unbekannten Strecken Schwierigkeiten hat, kann prüfen, ob sich bestimmte Fahrten zeitlich oder organisatorisch anders gestalten lassen.

Ergänzende Hinweise zu sicheren Rangiermanövern und typischen Gefahren in Parkanlagen bietet der Belmedia-Artikel „Sicher durch Parkhaus und Tiefgarage“.


 

Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion

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