Polizei-Schweiz am 11. September 2026: Die fünf brisantesten Meldungen des Tages
Fünf Menschen sterben bei einem schweren Reisecar-Unfall im Engadin, zwei Männer werden bei einer Auseinandersetzung schwer verletzt und in Kreuzlingen läuft eine Strafuntersuchung wegen versuchter Tötung: Der 11. September 2026 brachte mehrere besonders schwere Polizeimeldungen aus der Schweiz.
Auch ein folgenschwerer Bahnunfall im Zürcher Hauptbahnhof, neue Entwicklungen nach einem schweren Angriff in Riehen sowie ein grosser Drogenfund in Bern beschäftigen die Behörden. Polizei.news fasst fünf der brisantesten Meldungen des Tages zusammen.
Susch GR: Reisecar kippt um – fünf Tote und zahlreiche Verletzte
Bei einem schweren Reisecar-Unfall zwischen Zernez und Susch sind fünf Menschen ums Leben gekommen. Der niederländische Reisecar war mit insgesamt 45 erwachsenen Personen besetzt und kam im Baustellenbereich bei der Örtlichkeit Less von der Strasse ab und kippte um.
Neben den fünf Todesopfern wurden drei Personen schwer, sieben mittelschwer und 30 leicht verletzt. Sieben Rettungshelikopter sowie 13 Ambulanzteams brachten die Verletzten in verschiedene Spitäler. Die Identifikation der Verstorbenen und die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang laufen.
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Kreuzlingen TG: Zwei Männer schwer verletzt – Ermittlungen wegen versuchter Tötung
Bei einer Auseinandersetzung in Kreuzlingen wurden zwei Männer schwer verletzt. Der Vorfall ereignete sich auf einem Parkplatz im Bereich der Döbelistrasse.
Nach bisherigen Erkenntnissen gerieten zwei Algerier im Alter von 35 und 39 Jahren miteinander in eine Auseinandersetzung. Beide erlitten schwere Verletzungen. Die Staatsanwaltschaft Kreuzlingen eröffnete eine Strafuntersuchung wegen versuchter Tötung und schwerer Körperverletzung. Die Hintergründe sind weiterhin Gegenstand der Ermittlungen.
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Zürich ZH: 58-Jähriger gerät im Hauptbahnhof unter Zug
Im Zürcher Hauptbahnhof kam es in der Nacht auf Freitag zu einem schweren Bahnunfall. Ein 58-jähriger Mann wollte kurz nach Mitternacht in einen abfahrbereiten Zug einsteigen, dessen Türen bereits verriegelt waren.
Als sich der Zug in Bewegung setzte, geriet der Mann unter das Fahrzeug und wurde schwer verletzt. Einsatzkräfte der Kantonspolizei Zürich leisteten lebensrettende Sofortmassnahmen, bevor der Rettungsdienst den Verletzten ins Spital brachte. Nach bisherigen Erkenntnissen kann ein Drittverschulden ausgeschlossen werden.
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Riehen BS: 18-Jähriger nach schwerem Angriff festgenommen – zwei Täter flüchtig
Nach einem schweren Angriff auf einen 46-jährigen Mann in Riehen konnte die Polizei einen Tatverdächtigen festnehmen. Der Mann war am Sonntagabend an der Rauracherstrasse von drei jungen Männern angegriffen und schwer verletzt worden.
Dank des Hinweises einer Drittperson nahm die Polizei einen 18-jährigen Schweizer fest. Die Staatsanwaltschaft beantragte Untersuchungshaft. Zwei weitere Tatverdächtige sind weiterhin flüchtig. Die Behörden suchen Zeugen und führen die Ermittlungen fort.
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Bern BE: Über 2,5 Kilo Marihuana und 140 Gramm Kokain sichergestellt
Die Kantonspolizei Bern hat im Rahmen einer gezielten Aktion gegen den Betäubungsmittelhandel mehrere Hausdurchsuchungen durchgeführt. Dabei stellten die Einsatzkräfte über 2,5 Kilogramm Marihuana sowie rund 140 Gramm Kokain sicher.
Zusätzlich wurden eine Waffe, ein grösserer Bargeldbetrag und mutmassliches Deliktsgut gefunden. Mehrere Personen wurden angehalten. Zwei Männer und eine Frau befinden sich in Untersuchungshaft, zwei weitere Personen wurden nach der Befragung wieder entlassen. Die Ermittlungen dauern an.
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Der 11. September 2026 im Überblick
Die fünf Fälle zeigen die aussergewöhnliche Bandbreite der schweren Polizeiereignisse dieses Freitags: ein Reisecar-Unglück mit fünf Todesopfern und zahlreichen Verletzten, Ermittlungen wegen versuchter Tötung, ein schwerer Bahnunfall, die Fahndung nach zwei mutmasslichen Gewalttätern sowie ein bedeutender Drogenfund.
Bei mehreren Fällen laufen die Ermittlungen weiter.
Quelle: Kantonspolizei Graubünden, Kantonspolizei Thurgau, Kantonspolizei Zürich, Kantonspolizei Basel-Stadt, Kantonspolizei Bern / Regionale Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland